Absatz statt Armut

 

 

Aufgrund wechselnder Klimabedingungen und veralteter Produktionsmethoden lebt die Hälfte der Kleinbauern in der Gemeinde Minas Novas im Jequitionha-Tal in Armut. Es gibt wenig Verdienstmöglichkeiten. Der Wochenmarkt ist mangelhaft organisiert, Grossisten haben die Kleinbauern verdrängt, deren Produkte von zu geringer Qualität und Quantität sind. Fehlende Produktionsnachweise verunmöglichen ihnen den Verkauf an Supermärkte und Schulen.

Das Projekt hilft 180 Kleinbauern, diesen Herausforderungen zu begegenen und ihre Existenz zu sichern. Es ist Teil unseres Programms «Wasser besser nutzen» und baut auf erfolgreichen Vorgängerprojekten auf. Durch landwirtschaftliche Ausbildung lernen 120 Kleinbauern, nachhaltiger und in besserer Qualität zu produzieren. 80 besonders innovative Kleinbauern verschaffen sich dank Bio-Zertifizierung einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil. Durch bessere Organisation eines lokalen Marktverbandes erhalten 120 Bauern Zugang zu Kleinkrediten, Transportmitteln und vergünstigten Produktionsmitteln. Das erfahrene, lokale Projektteam unterstützt sie auch dabei, Lieferverträge mit lokalen Institutionen und Supermärkten abzuschliessen. Bedürfnisse und Initiative zum Projekt kommen aus dem lokalen Kontext. Das Projekt fügt sich in die bestehenden Strukturen ein und befähigt die Beteiligten dazu, ihre Entwicklung selber in die Hand zu nehmen.

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Projektort

Gemeinde Minas Novas, Jequitinhonha-Tal, Brasilien

Themen

Ländliche Entwicklung, Zugang zu Wasser, Wassermanagement

 

Vivamos Mejor-Partner

Centro de Agricultura Alternativa Vicente Nica (CAV)

Beginn

Juli 2017

Dauer

Kofinanzierung durch Vivamos Mejor bis Mitte 2020

Budget

CHF 395’190 zulasten Vivamos Mejor
Ergänzend dazu kommen Eigenleistungen und Beiträge von lokalen Institutionen.