Bessere Lebensbedingungen für Lateinamerika





06.03.2017

Neues Projekt zur Berufsbildung gestartet

In einem neuen Projekt unterstützen wir junge Menschen in Kolumbien mit Berufsausbildung dabei, im Arbeitsleben Fuss zu fassen. Zudem helfen wir ihnen, ihre Traumas aufzuarbeiten und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Eine Wirkungsstudie der Universität St. Gallen (HSG) des vergleichbaren Vorgängerprojekts kam zum Schluss, dass die Wirkung beachtlich war und der Spender­franken effizient eingesetzt wurde. Im Vergleich mit dem Einkommen vor der Intervention stieg der Verdienst der Frauen gegenüber jenem der Kontrollgruppe um 93 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, angestellt zu werden, erhöhte sich um 48 Prozent.

Bosa Occidental ist eines der ärmsten Quartiere in Bogotá, Kolumbien. Über 90% der Bevölkerung lebt in Armut. Viele leiden zudem an traumatischen Kriegserlebnissen. Besonders hart trifft es Jugendliche, die kaum Ausbildungs- und Arbeits­möglichkeiten haben. Sie sind empfänglich für die Versprechen bewaffneter Banden.

Im Rahmen des Projekts können 220 Jugendliche  eine staatlich anerkannte Berufsausbildung absolvieren.  Zusätzlich arbeiten erfahrene Sozialarbeiterinnen mit den Jugendlichen an ihren sozialen Kompetenzen. Diese sind sehr wichtig, damit sie in der Arbeitswelt bestehen. Viele junge Menschen leiden unter traumatischen Kriegserlebnissen. Sie leben in schwierigen familiären Verhältnissen und haben Mühe, soziale Beziehungen aufzubauen. Unter fachkundiger Begleitung von erfahrenen Sozialarbeiterinnen setzen sich die Jugendlichen mit ihrem Sozialverhalten und ihrem Selbstwertgefühl auseinander. Das Team bezieht die Eltern aktiv mit ein und hilft bei familiären Konflikten. Ebenso unterstützen wir die Jugendlichen dabei, realistische Lebensziele zu entwickeln.


Hier gehts zum Projektbeschrieb  

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